Sicherheits- und Präventionsstrategie

Das Landratsamt Görlitz, die Polizeidirektion Görlitz und die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg/O.L. arbeiten seit Kurzem gemeinsam an einer Sicherheits- und Präventionsstrategie für den Landkreis, um die Bevölkerung zukünftig besser vor Kriminalität zu schützen und damit den Landkreis zu einem Standort mit hoher Lebensqualität zu entwickeln.

Eine Bürgerbefragung zur Wahrnehmung von Sicherheit und Ordnung, die die Polizeihochschule ab Mitte September durchführt, soll dafür eine wichtige Grundlage sein.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen zusammen mit den Daten aus der polizeilichen Kriminalstatistik in das regionale Sicherheitskonzept ein. Landrat Bernd Lange ist überzeugt, „dass dieser sowohl wissenschaftliche als auch praxisbezogene Ansatz ein genaueres Bild der Sicherheitslage im Landkreis liefern wird. Dadurch kann die Kriminalitätsbekämpfung in Zukunft noch zielgerichteter

erfolgen. Das Projekt wird zudem einen wichtigen Beitrag für ein positives Sicherheitsgefühl bei den Bürgern leisten."

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Anstrengungen, um die Sicherheit der Menschen im grenznahen Raum zu verbessern. Einige Straftaten, wie der z.B. der Kfz-Diebstahl, bleiben jedoch ein Dauerbrenner. Die Verbesserung der Schutzmechanismen gegen Kriminalität bedarf der Menschen, die es betrifft. Deshalb wird die Fragebogenaktion durchgeführt.

Ablauf der Bürgerbefragung

Quelle: https://youtu.be/IUBpXWQ4o-g

Bei der Befragung werden 4.000 zufällig Ausgewählte gebeten, jeweils ein Meinungsbild dazu abzugeben, wie sicher und wohl sie sich im Landkreis Görlitz fühlen. Die

Fragebögen sollen innerhalb von zwei Wochen ausgefüllt zurückgesendet werden. Ganz besonders wichtig ist, dass diese Fragebögen sorgfältig und vollständig ausgefüllt

werden. Nur dann entsteht ein realistisches Bild für Handlungsfelder und mittel- und langfristigen Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Die ausgefüllten Fragebögen sind bitte in den beiliegenden Rückumschlag zu legen und ohne Absender an die angegebene Adresse zu senden.

Das Rückporto wird vom Empfänger bezahlt. Die Briefe werden ungeöffnet an die Wissenschaftler der Polizeihochschule zur Auswertung und Analyse weitergeleitet. Die Ergebnisse der Auswertung werden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2015 veröffentlicht.

Gefördert wird das Projekt über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Förderung der Regionalentwicklung (FR-Regio).

Ansprechpartner:

Herr Sebastian Bergmann (Sb. Breitbandausbau)
Telefon 03581 663-3006
Fax 03581 6636-3006
Berliner Straße 24, GR
Hausanschrift: Landratsamt Görlitz Bahnhofstraße 24 02826 Görlitz
Etage: 3. Obergeschoss
Zimmer: 3.48
im Geoportal anzeigen
Wichtig: Bei Schrift-verkehr betreffendes Amt angeben!