Jury begründet Absage an Landkreis Görlitz
Wie bereits informiert, gehört der Landkreis Görlitz leider nicht zu den auserwählten Modellregionen des Bundesmodellvorhabens „Land(auf)Schwung". Wir bedauern dies sehr, da wir viele (auch neue) Akteure verschiedenster Bereiche im Bewerbungsprozess motivieren und einbinden konnten, um gemeinsam innovative und praxisnahe Projektideen zu entwickeln. Nun erreichte uns auch die Erläuterung der Juryentscheidung.
Uns als Landkreis kommt bei der Zukunftsgestaltung der Region eine wesentliche Aufgabe zu, die nur durch Transparenz und Kommunikation im gemeinsamen Konsens gelöst werden kann. Wir werden daher auch weiterhin alle Partner vor Ort aktiv in diesen Prozess einbinden und über alle aktuellen Sachverhalte, so auch dieses Schreiben, unterrichten. Damit erreichen wir regional die Transparenz, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Nun folgend möchten wir die Juryentscheidung kurz und beispielhaft zusammenfassen und unsere Erläuterungen dazu, die in einem Antwortschreiben dem BMEL bereits zugesandt wurden.
In der Begründung der Juryentscheidung wird ausgeführt, dass eine „Fokussierung und klare inhaltliche Prioritätensetzung" wünschenswert gewesen wäre und dass unsere Themenschwerpunkte mit 9 strategischen Schwerpunkten und über 20 operativen Zielen zu breit angelegt seien.
Unser Anspruch an die eigene Arbeit, so auch hier im Bewerbungsverfahren, ist es, stets einem umfassenden und integrierenden Ansatz zu folgen, der bestehende Planungen und Konzepte strategisch und praktikabel einbindet, ergänzt und bereichert.
Insbesondere wurden die Ergebnisse der Starterprojekte (bspw. Mobilitätskonzept und Stärkung der Direktvermarktung) als operative Ziele festgehalten, da man mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen weitere Handlungsansätze und Projektideen umsetzen wollte. Wir könnten zudem unserem konkreten Ansatz in der Region - umfassend und unter ständiger Prüfung des Projektfortschritts - mit weniger operativen Zielen auch nicht gerecht werden. Unsere klare Zielvorgabe war dabei unter Einbeziehung aller Akteure und unter effizientem Einsatz des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets nachhaltige, funktionierende und kooperierende Projekte zu initiieren. Nicht zuletzt sollte eine Implementierung dieser Ansätze in bestehende Planungen und Strategische Dokumente erfolgen.
Die Jury schätzt weiterhin ein, dass unsere entwickelten Projektideen eine „geringe Innovationskraft" hätten.
Dies können wir nicht teilen. Vor dem Hintergrund bestehender Rahmenbedingungen, nicht zuletzt durch Vorgaben der Bundes- und Landesregierung, stellen die erarbeiteten Projektideen durchaus innovative Ansätze für unsere Region dar, um flexible Lösungswege für bestehende Probleme zu gehen. Dies wurde uns zudem mehrfach von externen Stellen bestätigt.
Ferner soll der Hauptbestandteil der von uns dargestellten Ausführungen kaum Relevanz für das Regionale Zukunftskonzept haben.
Das wundert uns insofern, als dass wir uns explizit an die vom BMEL empfohlenen Vorgaben zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen gehalten haben. Demnach beinhalteten diese ausschließlich die BMEL gewünschten Inhalte.
Ein weiterer Kritikpunkt war die fehlende Darstellung potentieller Finanzmittel aus anderen Förderprogrammen im Ressourcenplan.
Dahingehend ergibt sich für uns die Frage, wie diese hätten eingebunden werden sollen, wenn doch mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass „Land(auf)Schwung" eine nachrangige Förderung sei? Gerade aus diesem Kontext heraus haben wir Projektansätze und Ziele entwickelt, die in anderen Förderprogrammen bisher keine Berücksichtigung finden. Hierbei standen wir in engem Austausch mit unseren Bewilligungsbehörden vor Ort und mit den LEADER-Kulissen unter umfassender Nutzung deren Strukturen.
Wir verstehen alle unsere Hinweise und Anregungen als konstruktive Handlungs- und Inhaltsvorschläge, welche helfen sollen, dieses und zukünftige Modellvorhaben auf die tatsächlichen Problemlagen zu fokussieren.
Besonders wichtig ist es dabei, den bisherigen Bewerberprozess „Land(auf)Schwung" noch einmal intern auszuwerten, um für uns daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Grundlage dafür ist der Einblick in die Regionalen Zukunftskonzepte der 13 ausgewählten Landkreise. Wir gehen davon aus, dass diese entsprechend des Modellcharakters öffentlich publiziert werden. Unsere ersten stichprobenartigen Recherchen brachten leider nur ein sehr begrenztes Ergebnis; somit baten wir das BMEL darum, uns zentral diese Konzepte als Lesefassung zur Verfügung zu stellen. Außerdem fragten wir an, unter welchen Links wir die Umsetzungsphase von „Land(auf)Schwung" mitverfolgen können.
Die entsprechenden Informationen dazu werden wir ebenso auf dieser Seite veröffentlichen.
Uns als Landkreis kommt bei der Zukunftsgestaltung der Region eine wesentliche Aufgabe zu, die nur durch Transparenz und Kommunikation im gemeinsamen Konsens gelöst werden kann. Wir werden daher auch weiterhin alle Partner vor Ort aktiv in diesen Prozess einbinden und über alle aktuellen Sachverhalte, so auch dieses Schreiben, unterrichten. Damit erreichen wir regional die Transparenz, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Nun folgend möchten wir die Juryentscheidung kurz und beispielhaft zusammenfassen und unsere Erläuterungen dazu, die in einem Antwortschreiben dem BMEL bereits zugesandt wurden.
In der Begründung der Juryentscheidung wird ausgeführt, dass eine „Fokussierung und klare inhaltliche Prioritätensetzung" wünschenswert gewesen wäre und dass unsere Themenschwerpunkte mit 9 strategischen Schwerpunkten und über 20 operativen Zielen zu breit angelegt seien.
Unser Anspruch an die eigene Arbeit, so auch hier im Bewerbungsverfahren, ist es, stets einem umfassenden und integrierenden Ansatz zu folgen, der bestehende Planungen und Konzepte strategisch und praktikabel einbindet, ergänzt und bereichert.
Insbesondere wurden die Ergebnisse der Starterprojekte (bspw. Mobilitätskonzept und Stärkung der Direktvermarktung) als operative Ziele festgehalten, da man mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen weitere Handlungsansätze und Projektideen umsetzen wollte. Wir könnten zudem unserem konkreten Ansatz in der Region - umfassend und unter ständiger Prüfung des Projektfortschritts - mit weniger operativen Zielen auch nicht gerecht werden. Unsere klare Zielvorgabe war dabei unter Einbeziehung aller Akteure und unter effizientem Einsatz des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets nachhaltige, funktionierende und kooperierende Projekte zu initiieren. Nicht zuletzt sollte eine Implementierung dieser Ansätze in bestehende Planungen und Strategische Dokumente erfolgen.
Die Jury schätzt weiterhin ein, dass unsere entwickelten Projektideen eine „geringe Innovationskraft" hätten.
Dies können wir nicht teilen. Vor dem Hintergrund bestehender Rahmenbedingungen, nicht zuletzt durch Vorgaben der Bundes- und Landesregierung, stellen die erarbeiteten Projektideen durchaus innovative Ansätze für unsere Region dar, um flexible Lösungswege für bestehende Probleme zu gehen. Dies wurde uns zudem mehrfach von externen Stellen bestätigt.
Ferner soll der Hauptbestandteil der von uns dargestellten Ausführungen kaum Relevanz für das Regionale Zukunftskonzept haben.
Das wundert uns insofern, als dass wir uns explizit an die vom BMEL empfohlenen Vorgaben zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen gehalten haben. Demnach beinhalteten diese ausschließlich die BMEL gewünschten Inhalte.
Ein weiterer Kritikpunkt war die fehlende Darstellung potentieller Finanzmittel aus anderen Förderprogrammen im Ressourcenplan.
Dahingehend ergibt sich für uns die Frage, wie diese hätten eingebunden werden sollen, wenn doch mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass „Land(auf)Schwung" eine nachrangige Förderung sei? Gerade aus diesem Kontext heraus haben wir Projektansätze und Ziele entwickelt, die in anderen Förderprogrammen bisher keine Berücksichtigung finden. Hierbei standen wir in engem Austausch mit unseren Bewilligungsbehörden vor Ort und mit den LEADER-Kulissen unter umfassender Nutzung deren Strukturen.
Wir verstehen alle unsere Hinweise und Anregungen als konstruktive Handlungs- und Inhaltsvorschläge, welche helfen sollen, dieses und zukünftige Modellvorhaben auf die tatsächlichen Problemlagen zu fokussieren.
Besonders wichtig ist es dabei, den bisherigen Bewerberprozess „Land(auf)Schwung" noch einmal intern auszuwerten, um für uns daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Grundlage dafür ist der Einblick in die Regionalen Zukunftskonzepte der 13 ausgewählten Landkreise. Wir gehen davon aus, dass diese entsprechend des Modellcharakters öffentlich publiziert werden. Unsere ersten stichprobenartigen Recherchen brachten leider nur ein sehr begrenztes Ergebnis; somit baten wir das BMEL darum, uns zentral diese Konzepte als Lesefassung zur Verfügung zu stellen. Außerdem fragten wir an, unter welchen Links wir die Umsetzungsphase von „Land(auf)Schwung" mitverfolgen können.
Die entsprechenden Informationen dazu werden wir ebenso auf dieser Seite veröffentlichen.