Aktuelles
Kunstbus on Tour
Am Wochenende des 19. und 20 August 2023 ist es wieder soweit und der KunstBus wird bereits zum 9. Mal in der Oberlausitz unterwegs sein.
Der Kulturbus der Oberlausitz tourt auch in diesem Jahr wieder durch die Oberlausitz. Beteiligte sind die Kunstinitiative „Im Friese“ e.V., Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH, Landkreise Görlitz und Bautzen, Kulturraum Niederschlesien-Oberlausitz, Kulturstiftung Sachsen, Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien GmbH, Regionalbus Oberlausitz GmbH, Unterstützer aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, verschiedene Kunst- und Kulturstätten der Region Oberlausitz-Niederschlesien.
Der Hauptfokus liegt auf der zeitgenössischen Kunst der Region und der Präsentation der Werke der hier aktiven Künstler:innen. Die Künstler:innen präsentieren ihre Arbeiten an sehr unterschiedlichen Kunst- und Kulturstätten der Oberlausitz. Die Vielfalt der Kunst- und Kulturszene der Oberlausitz zeigt sich in der Vielzahl der unterschiedlichen Orte, die in den vergangenen Jahren teilgenommen haben.
Jeder KunstORT bietet ein einzigartiges Programm, das von Sonderausstellungen über kreative Workshops bis hin zu Vorträgen und Führungen reicht. Es gibt für alle Altersgruppen und Interessen etwas zu entdecken.
In den drei Buslinien des KunstBUS gibt es abwechslungsreiche, musikalische Künstler:innen zu entdecken. Zahlreiche Stilrichtungen, Solo-Künstler:innen und Bands erwarten Sie und machen die Busfahrt zu einem echten Erlebnis.
Die Schirmherrschaft für das Projekt "KunstBUS 2023" übernehmen Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz, und Dr. Romy Reinisch, die Beigeordnete des Landkreises Bautzen. Sie repräsentieren auch die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, symbolisieren die starke politische Unterstützung für die Kunst- und Kulturszene und verdeutlichen die Bedeutung von kulturellen Projekten für die gesellschaftliche Entwicklung.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.kunstbus-ol.de
Veranstaltungsarchiv
13. Kunstauktion in Vorbereitung
Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz lädt zur 13. Kunstauktion am 23. Oktober ab 14 Uhr in das Zinzendorf-Schloss Berthelsdorf ein. Der Erlös aus der Versteigerung wird zur Umsetzung des Stiftungszieles, Nachlässe Oberlausitzer Künstler zu erhalten, verwendet. Als Auktionator wird Landrat Bernd Lange Werke von regionalen und überregionalen Künstlern versteigern.
Werke können von Künstlern noch eingereicht werden:
Bewerbungen von Künstlern mit maximal zwei Werken werden noch bis zum 15. September 2021 per E-Mail an stiftung-kkol@kreis-gr.de oder per Post an Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, c/o Landratsamt Görlitz, Bahnhofstraße 24, 02826 Görlitz, entgegengenommen.
Kommt es im Rahmen der Auktion zum Verkauf eines Werkes erhält der Künstler die Hälfte des Erlöses, die andere Hälfte fließt in die Arbeit der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, wobei 10 Prozent für Aufwendungen veranschlagt werden.
Bei der Einreichung ist zu beachten:
• Das Format soll die Größe DIN A1 nicht überschreiten.
• Das zulässige Gesamtgewicht des Werkes soll 20 Kilogramm nicht überschreiten.
• Zudem sind die Angaben: Titel des Werkes, die Technik, den Namen des Künstlers mit einer aktuellen Kurzbiographie, sowie der Limitpreis für das Werk erforderlich.
• Zusätzlich wird ein digitales Foto des Werkes, welches für die Einstellung im Onlinekatalog und für die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung geeignet ist, benötigt (Fotoautor ist unbedingt mit anzugeben).
Das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.
Für die Abgabe des Werkes im Zinzendorf-Schloss Berthelsdorf, Herrnhuter Straße 17, ist das Schloss am 29. September in der Zeit von 14 bis 17 Uhr sowie am 02. Oktober von 11 bis 16 Uhr geöffnet. (Sonderabsprachen bitte unter Tel. 03581 663-9402 oder per E-Mail an stiftung-kkol@kreis-gr.de )
Vorab-Besichtigung der Werke:
Die zu versteigernden Werke werden vorab im Kulturspeicher des Zinzendorf-Schlosses in Berthelsdorf präsentiert. Geöffnet ist in der Zeit vom 09. bis 17. Oktober jeweils Samstag, Sonntag und Mittwoch von 14 bis 17 Uhr. Die geltenden Hygienevorschriften sind während des Aufenthalts in der Ausstellung einzuhalten.
Online Benefiz Kunstauktion
Die Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz führt in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Görlitz, dem Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. und dem Oberlausitzer Kunstverein e.V. auch in diesem Jahr wieder eine Kunstauktion durch. Diese wird es als Online-Variante in Form einer verdeckten Auktion geben. Die Benefiz-Auktion hat das Ziel, Nachlässe Oberlausitzer Künstler zu erhalten und zu sichern. Versteigert werden unter anderem Grafiken, Skulpturen, Ölgemälde und Aquarelle regionaler und überregionaler Künstler.
Wie funktioniert eine verdeckte Auktion?
Die Bieter geben ihre Gebote in schriftlicher Form per E-Mail, Fax oder Post ab, ohne zu wissen, wie hoch andere Gebote sind. Die Höhe der Gebote bleibt geheim. Nur den Künstlern und den jeweiligen Höchstbietern wird der Verkaufspreis nach Abschluss der Auktion übermittelt. Jeder Bieter darf dabei nur ein Gebot pro Werk abgeben. Den Zuschlag erhält der Bieter mit dem höchsten Gebot, bei gleichen Geboten wird ausgelost.
In der Zeit vom 10. November bis 10. Dezember 2020 sind die Angaben zu den Werken und den beteiligten Künstlern im Onlinekatalog auf der Internetseite der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz unter www.kunstkulturstiftung-oberlausitz.de einzusehen.
Gebote können per E-Mail, Fax oder Post eingereicht werden. Einreichungsende für Gebote per E-Mail oder Fax ist 10. Dezember 2020, um 12 Uhr. Für postalisch eingesendete Gebote endet die Abgabefrist mit dem Posteingang am 9. Dezember 2020. Die entsprechenden Anmeldeformulare und Regularien sind ab dem 10. November 2020 auf der Internetseite der Stiftung zu finden.
Kommt es im Rahmen der Auktion zum Verkauf eines Werkes erhält der Künstler die Hälfte des Erlöses, die andere Hälfte fließt in die Arbeit der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, wobei 10 Prozent für Aufwendungen veranschlagt werden.
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"transform floral" von Matthias Weber
Ab 28.08.2019 ist im Landratsamt Görlitz, Bahnhofstr. 24 die neue Ausstellung von Matthias Weber zu besichtigen. Scanogramme von Matthias Weber. Im Rahmen des Görlitzer Fotofestivals "Schauplätze" ist die Ausstellung vom 28.08.-30.10.2019 im Landratsamt Görlitz, Bahnhofstr. 24, Mo bis Fr von 08:30-12:00 Uhr und Di, Do 13:30-18:00 Uhr für Besucher geöffnet.
Dies ist eine Veranstaltung vom Landratsamt Görlitz. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter folgendem Link:transform floral
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„Grenzraum knüpft Verbindungen“
Der Landkreis Görlitz unterstützt die Bewerbung der Stadt Zittau im Bewerbungsprozess als Kulturhauptstadt Europas 2025 stellvertretend für die gesamte Grenzregion. Es entstand die Idee eines Pleinairs, das zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der Grenzregion des Dreiländerecks zusammenbringen sollte. Als Projektpartner konnten die Regionalgalerie Liberec und die Städtischen Museen Zittau gewonnen werden. Gemeinsam wurde ein deutsch-tschechisches Projekt geplant. Mitfinanziert wurde es aus Mitteln der Europäischen Union und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie dem Kooperationsprogramm des Freistaates Sachsen-Tschechische Republik 2014-2020. Auf die Ausschreibung zur Teilnahme an dem Pleinair bewarben sich Kunstschaffende aus vielen verschiedenen Ländern Europas – Deutschland, Tschechien, Polen, Slowenien, Österreich und Italien. 16 von ihnen wurden von einer Jury ausgewählt.
Vom 2. bis 7. Oktober 2018 trafen sich die Künstlerinnen und Künstler in Zittau, um sich von den vielfältigen Facetten der Grenzregion inspirieren zu lassen und das Gefundene und Empfundene künstlerisch umzusetzen. Dabei stand stets das Thema „Grenzraum knüpft Verbindungen“ im Mittelpunkt des von Gisela Hafer kuratierten Projektes. Die Pleinair-Teilnehmer lernten nicht nur mehr über die Geschichte Zittaus, sie unternahmen auch Exkursionen in das Dreiländereck. Stationen waren unter anderem die Regionalgalerie in Liberec (Tschechien), das Europäische Zentrum für Erinnerung, Bildung, Kultur auf dem Gelände des ehemaligen Stalag VIII A in Zgorzelec (Polen), die Europastadt Görlitz-Zgorzelec, das Damast- und Frottiermuseum in Großschönau, das Kloster St. Marienthal sowie Frydlant (Tschechien) und Oybin. Zur Verarbeitung der gesammelten Eindrücke standen Arbeitsräume im Wächterhaus und in der Hillerschen Villa zur Verfügung. Die entstandenen Arbeiten präsentierten die Kunstschaffenden am letzten Tag des Pleinairs im Wächterhaus in Zittau.
Nach einer sorgfältigen Sichtung und Auswahl der künstlerischen Ergebnisse des Projektes wurde die Wanderausstellung „Grenzraum knüpft Verbindungen“ zusammengestellt. Sie wird am Samstag, den 13. April 2019 um 15 Uhr in den Städtischen Museen Zittau eröffnet, wo sie bis zum 25. August 2019 verbleibt. Danach wird sie sich auf den Weg durch Europa machen und soll auch in den Regionen gezeigt werden, aus denen die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler stammen. Zudem wurden erste Verbindungen zur österreichischen Stadt St. Pölten und zur slowenisch-italienischen Doppelstadt Nova Gorica-Gorizia geknüpft, beides Bewerber um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2024 bzw. 2025. Eine weitere Station wird das Europäische Parlament in Brüssel sein.
Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der ganz im Sinne der länderübergreifenden Zusammenarbeit sowohl in Deutsch als auch in Englisch und Tschechisch gestaltet ist.
Eröffnungsveranstaltung Pleinair "Grenzraum knüpft Verbindungen" am 13.04.2019 in den Städtischen Museen Zittau.
Pressemeldungen:
http://www.zittau.de/sites/default/files/atoms/files/stadtanzeiger_314.pdf
„Pohraničí navazuje spojení“
V sobotu dne 13. dubna 2019 v 15 h proběhla vernisáž výstavy „Pohraničí navazuje spojení“ v Městských muzeích v Žitavě. Výstava prezentuje výsledky plenéru, který proběhl v Žitavě na podzim roku 2018.
Od 2. do 7. října 2018 bylo město pracovištěm i nalezištěm inspirace pro 16 umělkyň a umělců z různých zemí Evropy (Německa, České republiky, Polska, Maďarska, Chorvatska, Slovinska, Rakouska a Itálie). Účastníci plenéru se blíže seznámili s historií Žitavy. Podnikli také exkurze do Trojzemí, např. do Frýdlantu nebo na Ojbín (Německo), do Oblastní galerie Liberec, do Evropského centra pro vzpomínky, vzdělávání a kulturu v areálu bývalého zajateckého tábora Stalag VIII A ve Zhořelci (Polsko) a rovněž do evropského města Görlitz-Zgorzelec, kláštera St. Marienthal a do Muzea damašku a froté v Großschönau. Přitom se mohli inspirovat četnými fasety pohraničního regionu a měli možnost umělecky ztvárnit nalezenou inspiraci a načerpané dojmy. Těžištěm česko-německého projektu, kurátorsky zaštítěného Giselou Hafer, stálo téma „Pohraničí navazuje spojení“. Poslední den plenéru prezentovali umělci svou rozpracovanou práci v prostorách Freiraum Zittau e.V.
Následně byly práce pečlivě vybrány a vytvořily putovní výstavu, která se ze Žitavy vydá na cestu Evropou. Měla by být prezentována v regionech, odkud pocházejí její tvůrci. Zároveň jsme navázali první kontakty s rakouským městem St. Pölten a se slovinsko-italským dvouměstím Nova Gorica-Gorizia. 2020 by mohla výt výstava k vidění v Evropském parlamentu v Bruselu.
K výstavě bude vydán katalog v němčině, angličtině a češtině.
Příležitostí plenéru a výstavy byla a stále je žádost Žitavy o Evropské hlavní město kultury 225. Zemský okres Görlitz podporuje žádost zastupující celý německo-polsko-český pohraniční region – pro soužití v míru a společnou budoucnost.
Projekt vznikl ve spolupráci Zemského okresu Görlitz s Oblastní galerií Liberec a Městskými muzei v Žitavě. Projekt byl spolufinancován z prostředků Evropské unie z Evropského fondu pro regionální rozvoj a Programu spolupráce Svobodného státu Sasko a České republiky 2014-2020.
„Border Region Establishing Ties“
On Saturday 13th April at 3 p.m. there was an official opening of the exhibition „Border Region Establishing Ties“ in City Museums of Zittau. The exhibition presents the output of the pleinair in Zittau in autumn 2018.
From 2nd to 7th October 2018, the town offered work and side to 16 artists from different European countries (Germany, Czech Republic, Poland, Hungary, Croatia, Slovenia, Austria and Italy). The pleinair participants were not only brought closer to the history of Zittau. They also undertook excursions to the tri-border region, e.g. to Frýdlant (Czech republic) or to Oybin (Germany), to Regional Gallery Liberec, to European Centre of Education, Remembrance and Culture former German POW camp Stalag VIII A and in Zgorzelec (Poland) and also to the European City Görlitz-Zgorzelec, Cistercian Monastery St. Marienthal and the German Damask and Terry Museum in Großschönau. During the excursions they were inspired by the many facets of the border region and they were asked to artistically externalize the found and perceived impressions. The focus of the German-Czech project, curated by Gisela Hafer, was the theme „Border Region Establishing Ties“. The artist presented their work in progress in the premises of the Freiraum Zittau e.V. on the last day of pleinair.
After the project, the works were carefully selected and put together for a traveling exhibition, which will travel through Europe after its presentation in Zittau. It should also be shown in the regions where the participating artists come from. In addition, initial connections were established with the Austrian town St. Pölten and the Slovenian-Italian twin town Nova Gorica-Gorizia. By 2020, the exhibition could also be seen in the European Parliament in Brussels.
Accompanying the exhibition, a catalogue will be published in German, English and Czech.
The pleinair and exhibition contribute positively to the application of the city of Zittau as a European capital of cultural in 2025. The District of Görlitz supports the application on behalf of the entire German-Polish-Czech border region - for a peaceful coexistence and a common future.
The project was developed in cooperation of the District of Görlitz with the Regional Gallery Liberec and City Museums of Zittau. It was co-funded by the European Union and the European Regional Development Fund and the Saxony-Czech Republic Cooperation Program 2014-2020.
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Kreativwirtschaft und Ausstellung 3D „Trans-Design“
Am 14. Mai um 16 Uhr wird eine Ausstellung der Eugeniusz Geppert Kunstakademie Breslau zum Thema Design im Schloss Königshain von Landrat Bernd Lange feierlich eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten der Studenten und Dozenten der Kunstakademie Breslau aus den Bereichen Innenarchitektur, Design, Szenografie / Bühnenbild, Keramik, Glas und Medienkunst. In verschiedenen Workshops die sich speziell an Kinder und Jugendliche aber auch Familien mit Kindern richten, kann man sich mit den Themen 3D-Druck, Keramik, Architektur aber auch Fotografie beschäftigen. Führungen mit Studenten der Kunstakademie werden während der Ausstellungszeit bis zum 16. Juli angeboten.
Ein weiterer Höhepunkt wird das für den 23. Juni geplante Symposium zur Kreativwirtschaft im Grenzraum Deutschland –Polen sein. Es richtet sich hauptsächlich an Akteure und Öffentliche Verwaltungen.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Frau Dr. Eva-Maria Stange, dem Marschall Woiwodschaft Niederschlesien Cezary Przybylski und dem Präsidenten der Stadt Breslau Rafál Dutkiewicz.
Neuerscheinung - Oberlausitz Orte der Reformation
Martin Luther war nie in der Oberlausitz. Dennoch hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte der Großteilder Bevölkerung für seine Ideen geöffnet. Nur die Zisterzienserinnenklöster St. Marienstern, St.Marienthal, das Magdalenerinnenkloster Lauban sowie das Domstift Bautzen widersetzten sich der Reformation und konnten einen Teil ihrer Untertanen beim alten Glauben halten. Aufgrund der eigenartigen Verfassungsverhältnisse, in der die Rittergutsbesitzer weitgehend eigenständig über Glaubensfragen entscheiden konnten, entwickelte sich eine außergewöhnliche konfessionelle Vielfalt, in der neben Lutheranern und Katholiken zeitweilig auch mährische Brüder und Schwenkfelder Aufnahme fanden und in der es mit der bis heute bestehenden, weltweit aktiven Herrnhuter Brüdergemeine sogar zur Bildung einer evangelischen Freikirche kam, die ihre Wurzeln in der Reformation Martin Luthers hat.
Oberlausitz. Orte der Reformation | 29
Herausgeber: Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Redaktion: Lars-Arne Dannenberg
92 Seiten | 22 x 28 cm | mit zahlr., meist farb. Abb.
Journal, EUR 9,90 [D]
ISBN 978-3-374-04409-2
Unterstützung der bundesweiten Initiative „Kultur öffnet Welten“
Staatsministerin Monika Grütters hatte Ende 2014 bei einer Ausstellungseröffnung im Bonner Haus der Geschichte für die Idee geworben, am Welttag der kulturellen Vielfalt in allen Museen, Theatern und Konzerthäusern die Türen und Tore weit aufzumachen, um ganz besonders diejenigen zu begrüßen, die wissen sollen, dass ihre Geschichte, ihre Hoffnungen, ihre Träume, ihr Blick auf die Welt nun ebenfalls zu dem gehören, was wir unter Kultur in Deutschland und kultureller Vielfalt verstehen. Im Hinblick auf die große Zahl Zuflucht suchender Menschen hat Frau Staatsministerin Grütters nun einen Sonderpreis für kulturelle Projekte mit Geflüchteten ausgelobt, der im Rahmen der zentralen Eröffnungsveranstaltung der Aktionswoche „Kultur öffnet Welten“ am 21. Mai 2016 im Deutschen Historischen Museum überreicht wird. Der Jury liegen über 150 Vorschläge vor, über die am 14. März entschieden wird.
Mehr erfahren Sie auf der vom Haus der Kulturen der Welt gestalteten Website: http://www.kultur-oeffnet-welten.de/positionen.html
Wenn Sie sich selbst schon angemeldet haben, dann sagen Sie es gern weiter – wir wollen möglichst viele Projekte sichtbar machen und anderen von ihnen erzählen.
Hier geht es direkt zur Anmeldung: https://mitmachen.kultur-oeffnet-welten.de/anmelden
Mit der Veröffentlichung der ersten Akteur/innen sowie den ersten inhaltlichen Beiträgen in der Rubrik Positionen auf der Internetplattform http://www.kultur-oeffnet-welten.de/ beginnt die zweite Phase von „Kultur öffnet Welten“. Zusätzlich zur Vorstellung der Akteur/innen und/oder ihre Projekte auf der Internetplattform startet die begleitende Social Media Kommunikation: eine gute Gelegenheit, den Aspekt der Teilhabe in Ihrer Kultur-Arbeit ins Rampenlicht zu rücken. Es ist uns wichtig, die Gesichter und Ideen in den Regionen sichtbar zu machen. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf Facebook folgen und viele der Kulturakteur/innen, -einrichtungen oder –initiativen mit ähnlichen Anliegen in Ihrer Nähe kennenlernen. Mehr dazu hier: „Kultur öffnet Welten“ auf Facebook
Ausbau der Clubförderung
Förderprogramm zur Digitalisierung startet am 11. Januar 2016
Mit dem neuen Förderprogramm "Digitalisierung der Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten in Deutschland" bauen wir unsere Spielstättenförderung aus. Das neue Programm, das gemeinsam mit der Live Musik Kommission e.V. (LiveKomm) realisiert wird, unterstützt kleine und mittelgroße Clubs mit einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen bei der Anschaffung von digitaler Aufführungstechnik.
Neben digitalen Monitor- und Hauptmischpulten, Lichtmischpulten sowie digitalem Showlicht werden auch DJ-Set-ups kofinanziert. Gefördert werden dabei Anschaffungskosten zwischen 1.000 und 20.000 Euro mit einer gestaffelten Förderung in Höhe von 900 bis 10.000 EUR. Die Differenz muss von den Clubs als Eigenanteil getragen werden. Für das neue Programm werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 1,5 Mio. Euro bereitgestellt. Die LiveKomm entwickelte das Konzept und realisiert gemeinsam mit der Initiative Musik die Umsetzung des Förderprogramms. Weitere Informationen: http://news.initiative-musik.de/c/16645068/c9cd831acae-nz52me
Begegnungsort Königshain-Kleinsassen - Via-regia Stipendium für Bildende Kunst
Doris Baum aus Görlitz ist Via-Regia-Stipendiatin und wird in der Kunststation Kleinsassen im Monat Oktober künstlerisch tätig sein. Während des Studienaufenthaltes ist eine Ausstellung der Künstlerin mit dem Titel „Bernhardette, dreiste dreifache Dreifaltigkeit“ - Provokationen, die in keine Schablone passen - in der Kunststation zu sehen.Die Kunststation Kleinsassen im hessischen gelegen und Schloss Königshain in der Oberlausitz verbindet die alte Handelsstraße via regia. Der VIA REGIA Begegnungsraum
Landesverband Sachsen e. V., der Landkreis Görlitz, der Königshainer Heimatverein e. V. und die Kunststation Kleinsassen, Hofbieber-Kleinsassen (Rhön) organisieren gemeinsam seit 2014 einen Kulturaustausch im Bereich der Bildenden Kunst.
Veronika Zyzik aus Ehrenberg hatte die Möglichkeit im vergangenen Jahr das Angebot zu nutzen und Gast in Sachsen zu sein. Im Gegenzug weilte die Oberlausitzer Künstlerin
Bettina Böhme in der Kunststation Kleinsassen.
In diesem Jahr war Bernd Baldus aus Poppenhausen Schlossbewohner auf Zeit in Königshain. Mit seiner Ausstellung „Ausgewähltes“ begeisterte der Maler, Grafiker und Musiker die Besucher. Zum Abschluss seiner Ausstellung musizierte Bernd Baldus und trug Gedichte von Brecht und Kästner vor.
Die Künstlerin Frau Doris Baum wird im Monat Oktober in der Kunststation Kleinsassen leben und arbeiten.
04.10.2015 | 15.00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung von Doris Baum in der Kunststation Kleinsassen
„Bernhardette, dreiste dreifache Dreifaltigkeit“
- Provokationen, die in keine Schablone passen -
1963 geboren in Görlitz, wo sie auch heute wieder lebt
1998 Ausbildung in Kunsttherapie, „INNIG“ Nürnberg
1999-2004 Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg
2002 Ernennung zur Meisterschülerin bei Prof. Johannes Grützke
Seitdem zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
Ausstellung "2 Positionen" Eröffnung am 26.09.2015 18:00 Uhr im Schloss Königshain
25 Jahre Partnerschaft
Am 19. Dezember 1990 unterzeichneten die damaligen Landräte Heinz Eggert sowie Dr. Gerhard Pfreundschuh und der Präsident des Zittauer Kreistages Dr. Stephan Schroepel den Partnerschaftsvertrag zwischen dem Landkreis Zittau und dem Neckar-Odenwald-Kreis. Die Unterstützung bei der Einführung der Selbstverwaltung im Landkreis Zittau war nur der Anfang für eine sich entwickelnde Freundschaft. Erfahrungsaustausche zwischen den Landkreisverwaltungen und Kreistagen sind zur Normalität geworden. Vielfältige Verbindungen sind seit dem entstanden. Der Landkreis Görlitz hat im Jahr 2008 auf Grund der Kreisneugliederung die Nachfolge des Landkreises Löbau-Zittau übernommen und sich für die Fortführung der Partnerschaft entschieden. Im Jahr 2010 entstand eine gemeinsame Ausstellung des Kunstvereins Neckar-Odenwald e.V. und des Oberlausitzer Kunstvereins e.V. mit dem Titel „zusammen wachsen“, welche in Görlitz und in Buchen/Mosbach gezeigt wurde. Die 25jährige Partnerschaft der beiden Landkreise hat die Künstler Werner Zeh/ Neckar-Odenwald-Kreis und Ludwig Böhme/ Landkreis Görlitz zu einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Titel „2 Positionen“ inspiriert. Die Ausstellung ist bis zum 29.11.2015 zu den Öffnungszeiten des Schlosses zu sehen.
„WASSERgleich....WODAjest....“
Das Kunstprojekt basiert auf einem Kooperationsvertrag, den der Landkreis Görlitz mit der Akademie der Schönen Künste Breslau und dem Ennepe-Ruhr-Kreis abgeschlossen hat. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Fritz Pleitgen haben sich die drei Kulturhauptstadtbewerber RUHR.2010, Görlitz und Breslau für dieses Kunstprojekt zusammengefunden und schlagen damit einen kulturpolitischen Bogen von der Ruhr - zur Neiße - zur Oder.
In diesem Jahr wird das Kunstprojekt vom 10.Mai bis 21.Juni in Görlitz-Zgorzelec zu sehen sein. Die Ausstellung beiderseits der Neiße verdeutlicht, dass Segen und Fluch der Hydrosphäre vor Ländergrenzen nicht Halt machen, dass Menschen verschiedener Länder durch das Wirken der Natur unweigerlich miteinander verbunden sind.
Zur Ausstellung erscheinen ein zweisprachiger Katalog sowie eine zweisprachige Website. Ein Jahr später wandert die Ausstellung in die Kulturhauptstadt Wroclaw und wird dort in der Akademie der Schönen Künste gezeigt.
Nur die MORGANA an der Altstadtbrücke in Görlitz-Zgorzelec bleibt und wird zumindest bis zum Ende des Kulturhauptstadtjahres 2016 zu sehen sein.
Arend Zwicker, Installation "Morgana"